Beim Revival der Sportprototypen und Gruppe-5-Boliden im Rahmen des ADAC 1000 km-Rennens auf dem Nürburgring sorgten insbesondere Kremer-Porsche-Legenden für Furore. Das Traditions-Team aus Köln, das seit Jahrzehnten eng mit Porsche-Rennsportgeschichte verbunden ist, präsentierte im historischen Fahrerlager gleich alle vier Entwicklungsstufen seines berühmten Porsche 935. Fans konnten die Fahrzeuge nicht nur bestaunen, sondern teilweise auch auf der Strecke erleben – ein Highlight für Liebhaber klassischer Rennmaschinen

Historische Ikone auf der Nordschleife – der Kremer-Porsche 917 K
Ein weiterer Höhepunkt des Prototypen-Revival war der legendäre Kremer-Porsche 917 K, ein Rennwagen, der bereits 1981 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans an den Start ging. Nachdem das Kölner Team Kremer Racing aus gesammelten Komponenten und mit Wohlwollen des Porsche-Werks einen Kurzheck-917 aufgebaut hatte, trat der Wagen mit Pilotenteam Bob Wollek, Xavier Lapeyre und Guy Chasseuil bei der berühmten Langstreckenklassiker-Edition an – was den 917 K/81 zu einer der letzten Porsche 917-Varianten macht, die je bei Le Mans lief. Obwohl der Einsatz nicht bis ins Ziel führte, zählt dieser „Neubau“ zu den beeindruckendsten Kapiteln in der Rennsportgeschichte und zog beim Revival auf dem Nürburgring 2025 die Blicke der Fans auf sich.

Faszination Motorsport – gestern wie heute
Kremer Racing blickt auf eine Motorsportgeschichte von über sechs Jahrzehnten zurück, in der das Team Porsche-Ikonen wie den 935 oder Gruppe-C-Prototypen erfolgreich einsetzte und damit Klassiker schuf, die bis heute Motorsportfans begeistern. Die Präsenz dieser Kult-Porsche beim 1000 km-Revival zeigte eindrucksvoll, wie historische Rennen moderne Begeisterung entfachen und die Verbindung zwischen Rennsport-Tradition und lebendiger Gegenwart stärken.


