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Sportprototypen und Gruppe-5 begeistern bei den ADAC 1000-km

Das Revival der Sportprototypen und Gruppe-5-Fahrzeuge im Rahmen des traditionsreichen ADAC 1000-km-Rennens auf dem Nürburgring erwies sich als Volltreffer. Ohne überladenes Rahmenprogramm, dafür mit einem klaren Konzept, zeigte sich: Nachhaltige Events entstehen nicht durch Größe, sondern durch Substanz. Auf der legendären Nordschleife – mit über 20 Kilometern eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt – stand der Motorsport selbst wieder im Mittelpunkt.

Motorsport zum Anfassen in der Grünen Hölle

Bei bestem Wetter verwandelten die historischen Rennwagen die Nordschleife in eine rollende Zeitmaschine. Fans entlang der Strecke und im Fahrerlager erlebten Motorsport, wie er einst gedacht war: laut, nahbar und emotional. Gerade diese Mischung aus legendären Fahrzeugen, authentischer Atmosphäre und der einzigartigen Kulisse der „Grünen Hölle“ machte den Reiz des Wochenendes aus und erinnerte an die große Zeit des Langstreckensports, in der das ADAC 1000-km-Rennen zu den Höhepunkten des internationalen Kalenders zählte.

in Moment des Innehaltens in Gedenken an Jochen Mass

Gleichzeitig stand das Wochenende im Zeichen des Gedenkens an Jochen Mass, der am 4. Mai verstorben ist. Besonders erinnerungswürdig: sein legendärer Auftritt 1976 auf dem Nürburgring, als er im McLaren als Einziger auf Slicks setzte und auf der abtrocknenden Strecke allen Konkurrenten enteilte – bis der Lauf nach dem Unfall von Niki Lauda abgebrochen wurde. Ein Stück Motorsportgeschichte, das an diesem Wochenende spürbar wieder lebendig wurde.